Cinéma: Ferris Bueller’s day off.

Der Film „Ferris macht blau“ (eng: „Ferris Bueller’s day off“, 1986) ist einer der Filme, die ich als Kind und Jugendliche immer wieder gesehen hatte. Durch Zufall stieß ich kürzlich auf ein Youtube-Video, dass die witzigsten Zitate zusammenfasst. Aus Nostalgie schaute ich mir deswegen noch mal den ganzen Film an, diesmal allerdings auf Englisch. Zu meiner großen Überraschung stellte ich dann fest, dass der Film teilweise in Chicago spielt! Ich hatte mir sowieso vorgenommen, mir Filme anzusehen, die diese tolle Stadt als Handlungsort haben. Durch Zufall habe ich also schon den ersten gefunden.

Handlung:

Ferris ist ein äußerst beliebter Schüler, der bald die High School beenden wird. Um noch einmal eine gute Zeit mit seiner Freundin Sloane und seinem besten Freund Cameron verbringen zu können, täuscht er seinen Eltern vor, krank zu sein, und kann somit die Schule schwänzen. Das Trio macht sich im Ferrari von Camerons Vater auf nach Chicago und Ferris‘ Lebendigkeit lässt sie einen unvergeßlichen Tag erleben. Allerdings lauern Unheil in Form von Ferris‘ eifersüchtiger Schwester und dem Schulrektor, der unbedingt beweisen will, dass Ferris nicht krank ist, sondern nur die Schule schwänzt…

Es ist schon einige Jahre her, dass ich den Film das letzte Mal gesehen habe. Die Naivität und Übertriebenheit einiger Szenen fiel mir etwas unangenehm auf. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, diesen Film wieder zu sehen, einige Szenen sind einfach göttlich und es ist witzig, wie der Smarte Ferris alle an der Nase herumführt. Hier kann übrigens nachlesen, welche Filmszenen in Chicago gedreht wurden.

Downtown Chicago

Kennt Ihr den Film? Kennt Ihr andere Filme, die in Chicago spielen (außer den Blues Brothers und High Fidelity)?

Bizes, Eure Umeko

Reisetipp: Galena, IL

Als im September eine gute Freundin zu Besuch war, nutzten wir die Gelegenheit um uns ein wenig die Umgebung von Chicago anzuschauen.

Die kleine Stadt Galena ist etwa dreieinhalb Autostunden von Chicago entfernt und befindet sich am nordwestlichsten Zipfel des Staates Illinois, der dort an Wisconsin im Norden und Iowa im Westen angrenzt. Die Stadt wurde 1823 gegründet und hatte in ihrer Blütezeit bis zu 14.000 Einwohner, heute sind es nur noch um die 3400.

Galena ist der englische Ausdruck für Bleiglanz, das zur Herstellung von Blei verwendet wird und das der Stadt zum schnellen Wachstum verhalf. Mitte des 19. Jahrhunderts verlor die Stadt allerdings kontinuierlich an Bedeutung. Seit den 1980’ern entwickelte sich der Ort als Touristenattraktion. Hauptattraktion ist die Main Street, in der sich der Historische Distrikt befindet, wlecher immerhin auf dem National Register of Historic Places gelistet ist. Im historischen Distrikt kann man zeitgenössische Architektur bewundern und in den Gebäuden findet man nette Geschäfte und Restaurants, die zum Entdecken einladen.

Weitere Attraktionen sind das Grant-House (der spätere President Ulysses S. Grant hatte hier zeitweise seine Residenz), der Grant-Park und das Belvedere, eine Villa, die man besichtigen kann. Ein Spaziergang in den Seitenstraßen von Galena ist ebenfalls sehr lauschig.

Hier ein paar Eindrücke:

Das Grant Haus – man kann es übrigens besichtigen.

Der Grant-Park.

Wer müde ist, kann eine Stadttour mit dem Trolley Bus machen.

Gefühlte 1001 Stufen…

Wer sich die Stufen heraufquält wird mit Entdeckungen wie diesem Blech-T-Rex belohnt.

Der historische Distrikt. Er wäre noch hübscher, wenn keine Autos am Straßenrand parken würden.

Hübsche altmodische Geschäftsschilder.

In den Seitenstraßen kann man hübsche Häuser entdecken.

Ich hoffe, meine Eindrücke von Galena haben Euch gefallen. Würde Euch der Ort als Reiseziel reizen?

Bizes, Eure Umeko