Schönheits-Zeitplan

Wie in so vielen Gebieten führt auch bei der (Körper-)Pflege Regelmäßigkeit zu sichtbaren Ergebnissen. Ich habe hier eine kleine Erinnerungsliste meiner Pflegerituale erstellt. Ich folge der Liste nicht sklavisch, sie dient mir eher als idealisierte Richtlinie. Ich war z.B. noch nie bei einer Massage und zur Maniküre gehe ich morgen zum ersten Mal. Zum Friseur gehe ich auch nicht so häufig wie ich sollte. Allerdings achte ich darauf, regelmässig Sport zu treiben, mein Gesicht zu pflegen und mir die Zähne zu putzen. Wenn ich keine monetären oder temporären Beschränkungen hätte, würde ich der Liste aber gerne folgen.

1 mal pro Stunde:     Ein Glas Wasser trinken

3 mal täglich: Zähne putzen

2 mal täglich

  • Gesichtsreinigung:     Lotion → fakultativ: Serum → Augenkonturcreme → Creme (Anmerkung: ich habe schon mehrfach gelesen, dass eine Reinigung/einmal Cremen pro Tag ausreicht, eventuell also diesen Schritt nur einmal am Tag machen)

1 mal täglich

  • Vitamine (Obst, Gemüse)
  • Abschminken

2 mal pro Woche:    

  • Rasieren
  • Sport treiben

1 mal pro Woche:

  • Gesichtsmaske: je nach Hautzustand und Jahreszeit eine feuchtigkeitsspendende, erfrischende oder klärende Maske benutzen. 8 Tage vor der Periode eine Argil-Maske benutzen, dann produziert die Haut am meisten Sebum.
  • Maniküre (Mindestprogramm: Nägel gerade feilen, Nagelhaut mit Öl massieren)
  • Peeling – am besten Abends, morgens ist die Haut zu empfindlich
  • Augenbrauen zupfen (rote Stellen mit Eis kühlen)
  • Haarkur
  • Gesichtsdampfbad

alle 2 Wochen

  • Obsstag (dazu viel trinken, um den Kreislauf stabil zu halten)
  • Pediküre (zu Hause)
  • Epilieren

1 mal im Monat:    

  • Gesichtsbehandlung bei der Kosmetikerin
  • Augenbrauen (Kosmetikerin)
  • Pediküre/Maniküre bei der Kosmetikerin

alle 8 Wochen

  • Friseur
  • Massage

1 mal im Jahr

  • Zahnarzt (Zahnsteinentfernung und Check)

Was sind Eure Pflegerituale? Habt Ihr genügend Disziplin, um sie regelmässig durchzuführen? Wart Ihr schon mal bei einer Massage?

Französische Höflichkeitsfloskeln

Laterne auf dem Place Stanislas in Nancy (hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, ist aber trotzdem hübsch)

Franzosen sind höflicher sind als Deutsche, das ist der Eindruck, den ich nach meinem Frankreich-Aufenthalt gemacht habe.

Ein Kapitel für sich sind die Floskeln, die man am Ende eines Briefes findet.

Ich hatte Französisch in der Schule (ziemlich lange sogar…) aber ich ich habe leider nicht gelernt, wie man einen Brief auf Französisch abschließt. Es war also sehr lustig, als ich dann in die Situation kam, offizielle, semi-offizielle oder persönliche Briefe zu verfassen. Ich erinnere mich daran, wie ich das Internet nach passenden Sätzen durchforstet hatte. „Hm, kann man das so sagen?“, habe ich mich anfangs häufig gefragt.

Im Deutschen kann man mit der Formel „mit freundlichen Grüßen“ für professionelle Briefe nicht viel falsch machen, im Französchen aber gibt es eine Vielzahl fantasierreicher Floskeln:

  • « Je vous prie d’agréer*, Monsieur, mes salutations distinguées. »
  • « Je vous prie d’agréer, Monsieur, mes respectueuses salutations. »
  • « Je vous prie d’agréer, Monsieur, l’expression de ma considération distinguée. »
  • « Je vous prie d’agréer, Monsieur, l’expression de ma plus haute considération. »

Lustig, nicht wahr, es gibt aber noch mehr:

  • « Je vous prie de croire°, Monsieur, en l’expression de ma considération distinguée. »
  • « Je vous prie de croire, Monsieur, en l’expression de ma plus haute considération. »
  • « Je vous prie de croire, Monsieur, en l’expression de ma profonde gratitude. »

Ohlàlà, im Vergleich dazu kommt unser Mfg ziemlich schnoddrig rüber, findet Ihr nicht?

Letztendlich habe ich diese Formeln nur ein oder zwei mal benutzt, z.B. für so feierliche Angelegenheiten wie die Einladung meiner Zweitprüfer für meine mündliche Prüfung. Korrespondenz von meiner Bank enthält aber tatsächlich obige Sätze.

Im „alltäglichen“ Leben fand ich folgende Formeln hilfreich:

„Offiziell“

  • Sincères salutations
  • Meilleures salutations
  • Salutations

„Privat“

  • A plus (oder auch die verkürzte Version „@ +“)
  • Bizes („Küsschen“)
  • Bisous
  • Amicalement (veraltet?)
  • Amitiés (veraltet?)

„Zwischendrin“

  • Cordialement

Haha, und jetzt muss ich mich an die englischen Ausdrücke gewöhnen.

Findet Ihr auch, dass die Deutschen im Vergleich zu den Franzosen griesgrämiger und weniger höflich sind (ich muss mich da wohl mit einbeschließen)?

* man kann „je vous prie d’agréer“ auch durch « Veuillez agréer », « Je vous prie de recevoir » oder « Veuillez recevoir » ersetzen

° oder « Veuillez croire » benutzen

Quelle

Tipps gegen Kälte

Bisher bin ich hier in Illinois von der großen Kälte verschont geblieben. Nachts war es ab und an bis zu -10 Grad, die berüchtigten -20 musste ich aber noch nicht ertragent. Einen richtigen Blizzard gab es glücklicherweise auch noch nicht. Immerhin hat es letzten Freitag so viel geschneit, dass allen Mitarbeitern nahegelegt wurde, früher nach Hause zu fahren. Auf den Straßen lag so viel Schnee, dass ich eine Stunde für den Heimweg brauchte (ansonsten sind es 15-20 min). Am nächsten Tag waren die Straßen aber wie von Zauberhand vom Schnee befreit. Der Winterdienst funktioniert also prächtig. Mittlerweile sind die Temperaturen wieder um die Null Grad und der Schnee ist fast weggetaut. Bis es wieder schneit…

Eiszapfen an meinem Balkon. Sie sehen hübsch aus, aber wenn sie runterfallen, möchte ich nicht drunterstehen. Gestern Abend war so ein Eiszapfen auf dem Boden neben der Haustür...

Noch mehr Eiszapfen.

Um gegen die ganz große Kälte gewappnet zu sein, habe ich ein paar Tipps zusammengesucht.

Heizung runterdrehen: Wenn es in der Wohnung zu warm ist, ist die Temperaturdifferenz im Vergleich zu draußen zu hoch und man ist sensibler gegen die Kälte. Maximal 20°C in den Wohnräumen und 18°C im Schlafzimmer. Auch im Winter gut lüften.

Mehrere Schichten Kleidung tragen: Mehrere Kleidungslagen übereinander anziehen, die Luftschicht zwischen den Lagen isoliert. Falls man zu warm hat, kann man einfach eine Schicht ausziehen. Am besten Kleidungsstücke aus Baumwolle anziehen.

Spaziergang im Park: Regelmäßig Sport treiben oder einfach nur spazierengehen. Im Freien aufpassen, dass man warm genug angezogen ist.

Handschuhe und Mütze tragen: An den Extremitäten (Füße, Hände) bekommt man rasch kalt.

Massagen: Falls die Füße kalt sind, mit einer Creme oder einem Öl massieren.

Ausgewogene Mahlzeiten: Nicht auf Gemüse und Obst verzichten. Jede Mahlzeit sollte ausgewogen sein, das Motto „je kälter, desto mehr Fett und Zucker muss man essen“ gilt nicht.

Ansonsten nehme ich abends gerne eine lange, heiße Dusche, um mich wieder aufzuwärmen. Was macht Ihr gegen Kälte?

Bizes, Eure Umeko

☼ DIY – dekorative Schachteln

Als ich in der Grundschule war (haha, lange her…), habe ich, wie viele meiner Freundinnen, Glanzbilder gesammelt. Für diejenigen, die nicht wissen, was das ist: Glanzbilder sind bunte, kitschige Motive (Blumen, Elfen, etc), die meist mit Glitzerpartikeln bestäubt sind. Als Teenager hätte ich meinen Sammlertrieb für Glanzbilder am liebsten verleugnet, aber glücklicherweise habe ich mein Album nicht weggeworfen. Obwohl viele der Bilder hoffnungslos kitschig sind, sind einige hübsche Motive dabei. Ich kam auf die Idee,  Pappschachteln damit zu verzieren.

Das braucht man dazu:

  • Pappschachtel, am besten unlackiert (meine Schachteln waren aus Umweltpapier), gibts in Bastelläden oder in der Bastelabteilung gut sortierter Kaufhäuser
  • Acrylfarbe, Pinsel (Borstenpinsel)
  • Glanzbild
  • Kleber
  • eventuell durchsichtiger Überlack

So geht’s:

Die Schachtel mit gleichmässig mit der Farbe anmalen, gut trocknen lassen.

Das Glanzbild auf den Deckel kleben. Trocknen lassen.

Eventuell mit dem durchsichtigen Lack fixieren. Trocknen lassen.

Einfach, nicht wahr? Und so sieht das Ergebnis aus, wenn man das Glanzbild und die Acrylfarbe farblich aufeinander abstimmt.

Schachteln mit Glanzbildern

Die Schachteln eignen sich gut dazu, Krimskrams oder Kosmetik zu verstauen.

Habt ihr auch Glanzbilder oder andere Objekte gesammelt? Bei mir waren es danach die Sticker. Die habe ich auch aufgehoben und benutze sie, um Briefe zu verschönern.

Meine neue Wohnung (1)

Hier habe ich schon darüber geschrieben, wie ich meine neue Wohnung gefunden habe. Die nächste Etappe: Möbel kaufen und  das Appartment dekorieren.

Leider ist meine Wohnung momentan immer noch sehr leer. Bisher habe ich nur ein Bett, einen Nachttisch, einen Schreibtisch und 2 Stühle. Die Küche war glücklicherweise schon eingerichtet. Da mein Budget am Anfang meines USA-Abenteuers schon ziemlich strapaziert worden war, wollte ich mir nicht direkt schon große Anschaffungen machen. Ein anderer Punkt ist, dass ich voraussichtlich nur 2 Jahre bleibe. Es lohnt sich also nicht, teure Möbel zu kaufen. Ich kann die Sachen danach sowieso nicht mit nach Europa nehmen.

Anfangs wollte ich mir sämtliche Möbel bei Ikea kaufen, das praktischerweise nur 5 min von mir entfernt ist. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, günstig an Möbel zu kommen. Auf Craigslist z. B. gibt es ein reiches Angebot an gebrauchten Möbeln. Nachteil ist, dass man erst einmal zum Verkäufer fahren muss, um sich das Möbelstück anzusehen, wenn der Anbieter nicht zufällig aus dem gleichen Ort stammt. Eine weitere Piste sind die Goodwill Stores. Das sind Second-Hand Läden, in denen es hauptsächlich gebrauchte Kleidung, aber auch Bücher, Geschirr, Spielzeug, Schuhe, DVD’s, Taschen und (in geringerem Umfang) auch Möbel gibt. Die Preise sind sehr interessant. Ich habe z.B. einen runden Holztisch für 12 $ gesehen. Man sieht es den Möbeln an, dass sie gebraucht sind, aber mich würde das bei einem Tisch nicht stören (bei einem Kissen oder einer Matraze schon eher… beurk).

Ich war nun schon in 2 verschiedenen Goodwill Stores und wurde jedesmal fündig. Hier zeige ich Euch die Teller, die ich mir dort gekauft habe.

Mein herzallerliebster Blümchenteller

Was Stil angeht, bin ich wohl eine gespaltene Persönlichkeit :). Ich mag einerseits schlicht designte Dinge, aber andererseits mag ich auch Verspieltes, wie z.B. den Jugendstil. Außerdem stehe ich auf alles, was irgendwie japanisch (oder asiatisch im allgemeinen) aussieht.

Die Teller haben eindeutig meine verspielte Seite angesprochen. Gekostet haben sie 99 cents, ich habe alle 5 gekauft. Mich stört es nicht, wenn Geschirr nicht zusammenpasst, bisher war mein Service immer ein Sammelsurium.  Das hat auch seinen Charme – und in Japan findet man das anscheinend ästhetischer als ein perfekt zusammenpassendes Geschirr-Set (zumindest behauptet das Harumi in ihrem Kochbuch).

Wie ist Eure Wohnung eingerichtet? Designer-Möbel, Ikea oder Flomarkt-Funde? Welchen Stil mögt Ihr am liebsten?