DIY: Wandbehang

Die Wand meiner Wohnung sieht immer noch sehr nackt und leer aus. Als ich durch die Stoffabteilung des Supermarkts Walmart streifte, entdeckte ich zufällig einen farbenfrohen Stoff, den ich mir gut als Wandschmuck vorstellen konnte.

Das braucht man dazu:

  • Stoff
  • Nähzeug
  • 2 dünne Holzstangen (Bastelbedarf)
  • dickerer Faden und Nagel zum Aufhängen

So geht’s:

Die Umsetzung ist wirklich nicht kompliziert. Man muss lediglich den Stoff oben und unten nach hinten falten und festnähen. In die Falte kommen anschließend die Holzstäbe, also nicht zu wenig Stoff umschlagen. Am besten näht man mit groben Stichen vor und näht es dann definitiv mit einer Nähmaschine um. Ich habe nicht einmal vorgenäht, da ich zu faul dazu war, mit der Nähmaschine bleibt der Stoff meist sowieso gerade. Nun kann man die Holzstangen in die Schlaufen stecken, eventuell muss man sie zurechtschneiden, damit sie nicht zu sehr abstehen. Anschließend befestigt man Faden an beiden Enden der oberen Stange. Jetzt muss man nur noch entscheiden, wo man den Wandbehang anbringen möchte.

Mögt Ihr es auch, Eure Wohnung zu dekorieren? Bastelt Ihr Dekoobjekte selbst?

Bizes, Eure Umeko

Advertisements

DIY: Aufbewahrung für Ketten

Die Idee für diese dekorative Möglichkeit, seinen Schmuck aufzubewahren, habe ich aus einer Frauenzeitschrift. Ich weiß nicht mehr welche, vielleicht war es die französische „Glamour“.

Das braucht man dazu:

  • einen alten Rahmen (Flohmarkt?)
  • Korkplatten (oder ein anderes, weiches, nicht zu schweres Material) (Bastelbedarf, Baumarkt)
  • Nägel oder Pins
  • fakultativ: dekoratives Papier

So geht’s:

Die Glasplatte (falls vorhanden) vom Rahmen trennen. Die Korkplatte passend zum Rahmen zuschneiden. Ich musste zwei Stücke kombinieren, um den Rahmen auszufühllen. Damit die Ränder nicht auffallen, habe ich ein Stück Papier über die Stelle gelegt. Die Korkplatten in den Rahmen legen und befestigen. Nun kann man Nägel (oder Pins)  in den Kork drücken und daran die Ketten aufhängen.

Mir geht es häufig so, dass mein erster Versuch eines Bastelprojekts halbwegs klappt. Danach habe ich allerdings Ideen, wie man das Ganze verbessern könnte, hier wären das folgende Vorschläge:

  • Den Kork mit einem nicht zu wild gemusterten Papier überkleben, damit die Ketten ihre dekorative Wirkung besser entfalten. Der Kork gibt in meinem Fall nicht so viel Kontrast (das liegt auch daran, dass meine Kette nicht so bunt sind).
  • Der Rahmen könnte etwas verspielter sein

Wo bewahrt Ihr Euren Schmuck auf? Bastelt Ihr gerne?

Bizes, Eure Umeko

DIY: Origami-Mobile

Ein Origami-Mobile, dass ich bei einer Bekannten gesehen hatte, hatte mich zum Basteln inspiriert. Es bestand aus Kranichen aus Papier, die in regelmässigen Abständen an einer Schnur befestigt waren.

Meine Version besteht aus 3 Kranichen. Für 2 davon habe ich gemustertes Papier benutzt, der dritte Kranich ist einfarbig. An die Schnur habe ich Holzperlen aufgereiht. Hier ist ein Foto von dem fertigen Mobile:

Das braucht man dazu:

  • Origami-Papier, farblich passend
  • Holzperlen
  • Perlon-Faden (Nylonfaden), etwa 50 cm
  • Nadel
  • Schere

So geht’s:

3 Kraniche Falten, Faltanleitungen gibt es im Internet, z.B. hier

An ein Ende des Perlonfadens eine Holzperle verknoten. Genügend Faden übrig lassen, damit man das lose Ende in den untersten Kranich schieben kann. Ansonsten steht der Faden unschön ab.

Mit der Nadel von unten nach oben durch den Kranich durchstechen (unten ist sowieso eine kleine Öffnung). Darauf Achten, dass die Nadel oben möglichst mittig ist.

Holzperlen aufreihen. Nach gewünschtem Abstand (etwa 16-20 Perlen) den zweiten Kranich befestigen.

Wieder Holzperlen aufreihen und dann den dritten Kranich befestigen. Noch mal Holzperlen aufreihen. Dann eine Schlaufe zum Befestigen machen, eventuell eine kleine Glasperle als Hilfe benutzen. Der Perlonfaden ist leider ziemlich rutschig und es ist nicht so einfach, Knoten zu machen, die richtig fest sind.

Dann muss man nur noch den überstehenden Faden noch mal zurück durch die Holzperlen führen, damit er nicht absteht. Das untere Fadenende, unter dem 1. Kranich, nicht vergessen.

Wie gefällt Euch das Mobile? Würdet Ihr Euch über ein selbsgebasteltes Geschenk freuen?

Bizes, Eure Umeko

☼ DIY – dekorative Schachteln

Als ich in der Grundschule war (haha, lange her…), habe ich, wie viele meiner Freundinnen, Glanzbilder gesammelt. Für diejenigen, die nicht wissen, was das ist: Glanzbilder sind bunte, kitschige Motive (Blumen, Elfen, etc), die meist mit Glitzerpartikeln bestäubt sind. Als Teenager hätte ich meinen Sammlertrieb für Glanzbilder am liebsten verleugnet, aber glücklicherweise habe ich mein Album nicht weggeworfen. Obwohl viele der Bilder hoffnungslos kitschig sind, sind einige hübsche Motive dabei. Ich kam auf die Idee,  Pappschachteln damit zu verzieren.

Das braucht man dazu:

  • Pappschachtel, am besten unlackiert (meine Schachteln waren aus Umweltpapier), gibts in Bastelläden oder in der Bastelabteilung gut sortierter Kaufhäuser
  • Acrylfarbe, Pinsel (Borstenpinsel)
  • Glanzbild
  • Kleber
  • eventuell durchsichtiger Überlack

So geht’s:

Die Schachtel mit gleichmässig mit der Farbe anmalen, gut trocknen lassen.

Das Glanzbild auf den Deckel kleben. Trocknen lassen.

Eventuell mit dem durchsichtigen Lack fixieren. Trocknen lassen.

Einfach, nicht wahr? Und so sieht das Ergebnis aus, wenn man das Glanzbild und die Acrylfarbe farblich aufeinander abstimmt.

Schachteln mit Glanzbildern

Die Schachteln eignen sich gut dazu, Krimskrams oder Kosmetik zu verstauen.

Habt ihr auch Glanzbilder oder andere Objekte gesammelt? Bei mir waren es danach die Sticker. Die habe ich auch aufgehoben und benutze sie, um Briefe zu verschönern.

Vase mit Origami-Blumen

Ich wollte kürzlich einer Bekannten mit einem selbstgebastelten Geschenk eine kleine Freude bereiten. Als Idee kam mir hierbei eine Vase mit Origami-Blumen in den Sinn. Natürlich kann man diese auch als Deko für die Wohnung basteln.

Das braucht man dazu:

  • Vase
  • Deko-Steine (relativ fein) oder –Sand (bunt oder naturfarben)
  • Holzspieße
  • Klebestreifen (Tesafilm) oder Kleber, Schere
  • Origami-Papier der Größe 8.5 x 8.5 cm
  • Origami-Papier der Größe 15 x 15 cm
  • Etwas Origami-Erfahrung…

So geht‘s:

Den Sand fast bis zum Rand (oder bis zur gewünschten Höhe) in die Vase füllen.

Mit dem großen Origami-Papier eine Primel falten (Model „Primula“, die Anleitung findet man auf dieser Website). Da das Origami-Papier meist nur einseitig farbig ist  – die Rückseite ist also weiß – ist die Blütenseite ein wenig langweilig. Deswegen habe ich zusätzlich mit dem kleinen Origami-Papier eine Iris (Model „Iris“, auf der gleichen Website) gefaltet, die ich anschließend auf die Primel stecke.

Die Iris

Die Primel.

Den Holzspieß auf gewünschte Länge kürzen. Diesen dann mit der Spitze von oben durch die Iris und anschließend von oben durch die Primel  stechen. Dadurch bleibt die Iris ohne Kleber an der Primel haften. Alternativ kann man natürlich auch erst den Spieß an der Primel befestigen und dann erst die Iris festkleben. Anschließend mit Kleber oder Tesafilm die Primel an den Holzspieß kleben. Den Spieß in die mit Sand gefüllte Vase stecken. Bei Bedarf weitere Blumen falten.

Die fertige Vase mit den Origami-Blumen

Besonders hübsch sieht es aus, wenn die Iris und die Primel farblich aufeinander abgestimmt sind.

Nahaufnahme