Oxford

Ich war beruflich für eine Woche in England und hatte ein wenig Zeit, um mir die nächstgelegene Stadt anzuschauen: Oxford.

Mein Hotel war in einem benachbarten Ort und ich nahm den Bus, um in die Stadt zu fahren. Bus fahren in einem anderen Land ist ja immer eine Herausforderung, es war aber einfacher, als ich gedacht hatte. Man steigt ein, sagt dem Busfahrer die Haltestelle und kauft sein Ticket (also wie in Deutschland). Allerdings war der Busfahrer nicht so begeistert, als ich ihm eine 20Pfund Note hinstreckte. Er sagte mir, dass man für Bustickets am besten das nötige Kleingeld bereithalt solle, da häufig nicht genügend Wechselgeld vorrätig sei. Nach etwas Grummelei gab er es mir aber trotzdem.

Die Haltestellen wurden leider nicht angekündigt. Für die Hinfahrt war das kein Problem, man erkennt ja doch irgendwie, wo die Innenstadt ist. Für die Rückfahrt wollte ich aber kein Risiko eingehen (ich erinnere mich noch lebhaft an eine kleine Bus-Odyssee in Japan…) und fragte den Busfahrer, ob er mir bescheid sagen könne, wenn der Bus an meiner Haltestelle ankäme. Das hat er später freundlicherweise auch getan.

In Oxford bin ich erst einmal ziellos herumspaziert und habe es genossen, in einem europäischen Stadtkern zu sein: die engstehenden Häuser, die alten Gebäude, die Geschäfte, die Fußgänger, das geschäftige Gewusel. Nachdem ich einen ersten Eindruck von der Stadt erhalten hatte, ging ich in Richtung Tourist-Information-Center. Ich hatte gehofft, dort Infos über die Museen und Sehenswürdigkeiten zu finden. Sämtliches Informationsmaterial dort war allerdings nur gegen Gebühr erhältlich. Ich entschied mich für ein kleines Heft, das die wichtigsten(?) Sehenswürdigkeiten zusammenfasste und einen Stadtplan enthielt.

Später kaufte ich mir in einer Bücherei doch einen Stadtführer, da mir das Heftchen aus dem Informationszentrum nicht ausreichte. Und nach dem ganzen Geschreibsel folgen nun ein paar Eindrücke meines ersten Spaziergangs durch Oxford.

Die Zierkirschen sind hier schon in Blüte.

Malerische Aussicht.

Unter anderem besichtigte ich das Magdalen College. Es wurde 1458 gegründet und gilt als eines der schönsten Colleges von Oxford (sagt Wikipedia). Man kann den St John’s Quadrangle, den Chaplain’s Quadrangle, die Kapelle sowie den Kreuzgang besichtigen und auch einen Blick in den Eßsaal werfen. Außerdem kann man draußen um eine (recht große) dreieckige Wiese einen Rundgang auf dem Addison’s Walk machen. Das ist im Frühjahr und Sommer bestimmt sehr schön, Mitte März waren die Bäume aber noch kahl und somit wirkte der Spaziergang nicht sehr einladend.

Magdalen College - Eßsaal

Magdalen College - durch das Tor geht es zum Kreuzgang

Magdalen College - St John's Quadrangle

Magdalen College - Blick auf den Tower

Fantasievolle (und nicht gerade nette) Fratzen zieren die Mauern des Magdalen College. Die Figur unten rechts scheint allerdings neueren Datums zu sein...

Wart Ihr schon mal in Oxford oder in England? Was habt Ihr Euch angeschaut? Wie hat es Euch gefallen?

Bizes, Eure Umeko

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4 Kommentare zu “Oxford

  1. in Oxford war ich noch nie, würde da aber gern mal hin! Die Buchhandlungen sollen toll sein 🙂 . Die Fratzen am College faszinieren mich, an denen hätte ich auch meinen Spaß gehabt! Liebe Grüße

  2. In Oxford war ich auch noch nie. Ich war mal eine Woche beruflich in Denby, Stradfort upon Avon und in Nottingham…das war sehr schön, da unser Gastgeber auch sehr viel mit uns unternommen hat….England hat schon was;-)

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