Dattelbrot

Gestern habe ich ein Dattelbrot gebacken. „Brot“ ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck, es handelt sich nämlich um einen Hefeteig und nicht um einen Sauerteig. Das Dattelbrot eignet sich gut zum Frühstück oder zum Naschen zwischendurch. Im Teig selber ist nicht viel Zucker, da die Datteln schon recht süß sind, und durch den Zimt bekommt der Teig eine besondere Note. Natürlich kann man die Datteln durch andere Trockenfrüchte ersetzen: Feigen, Rosinen, …

Das braucht man dazu:

  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe (8 g)
  • 3 EL Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 250 g Datteln
  • 5 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • ~300 g Mehl
  • Butter (für die Form)

Datteln

So geht’s:

Wasser in eine Schüssel gießen (das Wasser sollte lauwarm,  aber nicht heiß sein) und die Trockenhefe darin auflösen. Etwas Zucker (etwa 1 EL) dazugeben. Ungefähr 15 min stehen lassen.

In der Zwischenzeit die Datteln entkernen und klein schneiden. Ich halbiere sie längs, entnehme den Kern und schneide die Hälften jeweils in 2 oder 3 Stücke.

Etwa 1/3 (also 100 g) des Mehls in die Hefemischung geben und gut verrühren. Öl, Zimt und Datteln hinzufügen, anschließend das restliche Mehl einarbeiten (erst mit dem Löffel, dann mit den Händen). Der Teig sollte fest sein und nur noch wenig kleben. Etwa 45 min an einem warmen Ort ruhen lassen. (Ich schalte kurz den Backofen an und stelle den Teig hinein, die Restwärme lässt ihn ganz gut aufgehen)

Eine Kastenform fetten. Den Teig noch mal gut durchkneten und in die Form füllen. Noch einmal ca 45 min ruhen lassen.

Ofen auf 180°C vorheizen. Das Brot etwa 30 min backen (Stäbchentest machen). Aus dem Ofen nehmen und kurz warten, anschließend das Brot aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

Fertiges Dattelbrot - ich habe den Teig ein wenig zu lange gehen lassen, daher schaut er schon über den Rand der Kastenform

Eine Scheibe Dattelbrot.

Mögt Ihr Datteln? Backt Ihr gerne? Wenn man sich an selbstgebackenen Kuchen und Kekse gewöhnt hat, mag man das Zeug aus dem Supermarkt gar nicht mehr.

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4 Kommentare zu “Dattelbrot

  1. Danke für deinen lieben Kommentar!
    Oh ja, Matcha-Macarons wollte ich eigentlich auch zuerst machen. Leider hatte ich nicht mehr genug Pulver da. Sie stehen aber schon ganz oben auf der To Bake-Liste.

    Das Dattelbrot sieht ja köstlich aus. Ich habe mich gerade erst wieder mit Datteln angefreundet – als Kind mochte ich sie überhaupt nicht. Aber in dein Dattelbrot könnte ich jetzt glatt reinbeißen 🙂

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