King of Skin (Lush)

Als ich an einem Sonntagnachmittag durch die große Macie’s Filiale in Downtown schlenderte, blieb ich neugierig in der Lush-Abteilung stehen. Ich hatte zwar schon viel über die Marke gelesen, aber noch nie etwas davon ausprobiert. Eine der Verkäuferinnen demonstrierte mir dann ein Bubble-Bath und den King of Skin. Meine Wahl fiel auf  letzteren, er wird auf der deutschen Webseite als Bodybutter beschrieben, allerdings gibt es doch einen kleinen Unterschied zu herkömlichen Körpercremes, vom Bild oben dürfte schon klar sein, was ich damit meine.

Der King of skin ist nämlich nicht in einem Tiegel, sondern kommt als Block. Die Konsistenz ist nicht so hart wie die einer Seife, aber hart genug, um die kronenartige Form zu behalten. Man reibt ihn in der Dusche nach dem Waschen auf die nasse Haut, spült mit etwas Wasser ab, und hat somit seine Haut hydratisiert. Das ist besonders praktisch, wenn man es eilig hat, da man sich danach nicht mehr eincremen muss.

Der King of skin enthält Hafermilch, Bananen, Mandel- und Jojobaöl und  ätherisches Sandelholzöl. Am meisten kommt der Geruch der Bananen durch. Das Parfum ist nicht sehr intensiv, man riecht nach der Anwendung also nicht nach einem Obstladen. Die Haut fühlt sich angenehm gepflegt an, allerdings sollte man es mit der Dosis nicht übertreiben, sonst ist die Haut ein wenig klebrig. Ein paar mal hin- und herreiben genügt, um die Haut zu pflegen.

Ich habe den King of skin in einer leeren Plastikdose für Wattestäbchen aufbewahrt. Einfach so würde ich ihn nicht auf den Wannenrand oder in die Dusche legen, da er dort nicht vor Spritzwasser geschützt ist.

Das fand ich gut:

  • praktische Anwendung in der Dusche
  • pflegende Wirkung

Das fand ich solàlà:

  • unpraktisch zum Reisen und zur Aufbewahrung (man braucht eine Dose)
  • der Geruch nach Banane gefällt mir nicht so gut

Werde ich es noch mal kaufen:  Warum nicht?

Infos: 9,50€ oder 14$

Wie findet Ihr Lush? Kenn Ihr den King of Skin?

Bizes, Eure Umeko

Cinéma: Ferris Bueller’s day off.

Der Film “Ferris macht blau” (eng: “Ferris Bueller’s day off”, 1986) ist einer der Filme, die ich als Kind und Jugendliche immer wieder gesehen hatte. Durch Zufall stieß ich kürzlich auf ein Youtube-Video, dass die witzigsten Zitate zusammenfasst. Aus Nostalgie schaute ich mir deswegen noch mal den ganzen Film an, diesmal allerdings auf Englisch. Zu meiner großen Überraschung stellte ich dann fest, dass der Film teilweise in Chicago spielt! Ich hatte mir sowieso vorgenommen, mir Filme anzusehen, die diese tolle Stadt als Handlungsort haben. Durch Zufall habe ich also schon den ersten gefunden.

Handlung:

Ferris ist ein äußerst beliebter Schüler, der bald die High School beenden wird. Um noch einmal eine gute Zeit mit seiner Freundin Sloane und seinem besten Freund Cameron verbringen zu können, täuscht er seinen Eltern vor, krank zu sein, und kann somit die Schule schwänzen. Das Trio macht sich im Ferrari von Camerons Vater auf nach Chicago und Ferris’ Lebendigkeit lässt sie einen unvergeßlichen Tag erleben. Allerdings lauern Unheil in Form von Ferris’ eifersüchtiger Schwester und dem Schulrektor, der unbedingt beweisen will, dass Ferris nicht krank ist, sondern nur die Schule schwänzt…

Es ist schon einige Jahre her, dass ich den Film das letzte Mal gesehen habe. Die Naivität und Übertriebenheit einiger Szenen fiel mir etwas unangenehm auf. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, diesen Film wieder zu sehen, einige Szenen sind einfach göttlich und es ist witzig, wie der Smarte Ferris alle an der Nase herumführt. Hier kann übrigens nachlesen, welche Filmszenen in Chicago gedreht wurden.

Downtown Chicago

Kennt Ihr den Film? Kennt Ihr andere Filme, die in Chicago spielen (außer den Blues Brothers und High Fidelity)?

Bizes, Eure Umeko

Fundstücke: Tabasco Schokolade

Ich bin ein ausgesprochener Liebhaber von Schokolade. Bei Geschmacksrichtungen wie Erdbeer-Joghurt rümpfe ich angewiedert die Nase, aber würzige Mischungen probiere ich sehr gerne aus. Bei meinem letzten Besuch im World Market, den man grob als Haushaltswarengeschäft mit Möbel-, Papeterie- und Esswarenabteilung beschreiben kann, entdeckte ich Schokolade mit Tabasco, eingepackt in einer runden Metalldose. Tabasco ist eine scharfe Chilisoße, die eigentlich zum Kochen benutzt wird. Ich hatte schon mehrfach Schokolade mit scharfen Zutaten ausprobiert, z.B. Chili oder Ingwer, deswegen konnte ich der Tabasco-Schokolade nicht widerstehen.

In der Dose befinden sich 8 mundgerechte Stücke Schokolade. Nach dem ersten Bissen war ich enttäuscht, ich konnte nur den normalen Geschmack von Schwarzer Schokolade ausmachen. Nach ein paar Sekunden allerdings erreichte die Schärfe des Tabasco meine Geschmacksnerven. Es war angenehm scharf, nicht so, dass es einem die Tränen in die Augen treibt.

Für den stolzen Preis von 4$ ist die Tabasco-Schokolade nicht wirklich für den alltälichen Schoko-Genuß geeignet. Als Geschenk für Schokoladen-Liebhaber oder als Testobjekt für passionierte Schoko-Experimentatoren ist die Investition allerdings gut angelegt.

Mögt Ihr auch so gerne Schokolade?

Bizes, Eure Umeko

Organic wear™ 100% Natural Origin Tinted Moisturizer (Physicians Formula)

Ich brauchte zwar nicht wirklich eine neue getönte Gesichtscreme, aber meine Neugier hatte gesiegt. Ich wollte unbedingt die Organic Wear Linie der amerikanischen Marke Physicians Formula ausprobieren, von der ich hier bereits einen Bronzer vorgestellt habe. Ich entschied mich für die getönte Tagescreme in der Farbrichtung “Light to Natural”.

Die Creme befindet sich in einer handlichen Plastiktube, dessen Aufdruck in beige gehalten und mit grünen Blättern dekoriert ist. Der Verschluss der Tube ist dunkelgrün. Ich mag dieses dezente, leicht spielerische Design! Die Konsistenz der Creme ist recht flüssig, sie lässt sich gut mit den Fingern auf dem Gesicht verteilen. Der Geruch erinnert mich leicht an Teebaumöl, das Parfum ist insgesamt allerdings nicht zu penetrant und stört mich nicht.

Die Deckkraft ist leider sehr, sehr gering. Von einer getönten Tagescreme kann man natürlich kein Wunder an Deckkraft erwarten, aber der Effekt dieser Creme ist wirklich kaum zu erkennen. Ich habe sie meistens über meiner Tagescreme aufgetragen, aber auch wenn ich sie direkt auf die Haut auftrage, deckt sie nicht besser. Nach einem halben Tag glänzt meine Stirn leicht, die Creme hat somit keine besonders mattierende Wirkung. Abends lässt sich die Creme mit meinem gewohnten Wasch-Ritual gut entfernen.

Das fand ich gut:

  • hübsches Design
  • zumindest teilweise organic
  • SPF 15

Das fand ich solàlà:

  • kaum vorhandene Deckkraft

Würde ich es noch mal kaufen: Nein

Infos: Preis ca.12$

Benutzt Ihr lieber getönte Tagescreme, BB-Cremes oder Make-Up?

Bizes, Eure Umeko

Reisetipp: Galena, IL

Als im September eine gute Freundin zu Besuch war, nutzten wir die Gelegenheit um uns ein wenig die Umgebung von Chicago anzuschauen.

Die kleine Stadt Galena ist etwa dreieinhalb Autostunden von Chicago entfernt und befindet sich am nordwestlichsten Zipfel des Staates Illinois, der dort an Wisconsin im Norden und Iowa im Westen angrenzt. Die Stadt wurde 1823 gegründet und hatte in ihrer Blütezeit bis zu 14.000 Einwohner, heute sind es nur noch um die 3400.

Galena ist der englische Ausdruck für Bleiglanz, das zur Herstellung von Blei verwendet wird und das der Stadt zum schnellen Wachstum verhalf. Mitte des 19. Jahrhunderts verlor die Stadt allerdings kontinuierlich an Bedeutung. Seit den 1980′ern entwickelte sich der Ort als Touristenattraktion. Hauptattraktion ist die Main Street, in der sich der Historische Distrikt befindet, wlecher immerhin auf dem National Register of Historic Places gelistet ist. Im historischen Distrikt kann man zeitgenössische Architektur bewundern und in den Gebäuden findet man nette Geschäfte und Restaurants, die zum Entdecken einladen.

Weitere Attraktionen sind das Grant-House (der spätere President Ulysses S. Grant hatte hier zeitweise seine Residenz), der Grant-Park und das Belvedere, eine Villa, die man besichtigen kann. Ein Spaziergang in den Seitenstraßen von Galena ist ebenfalls sehr lauschig.

Hier ein paar Eindrücke:

Das Grant Haus – man kann es übrigens besichtigen.

Der Grant-Park.

Wer müde ist, kann eine Stadttour mit dem Trolley Bus machen.

Gefühlte 1001 Stufen…

Wer sich die Stufen heraufquält wird mit Entdeckungen wie diesem Blech-T-Rex belohnt.

Der historische Distrikt. Er wäre noch hübscher, wenn keine Autos am Straßenrand parken würden.

Hübsche altmodische Geschäftsschilder.

In den Seitenstraßen kann man hübsche Häuser entdecken.

Ich hoffe, meine Eindrücke von Galena haben Euch gefallen. Würde Euch der Ort als Reiseziel reizen?

Bizes, Eure Umeko